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Blankenburg

Der Staatlich anerkannte Erholungsort Blankenburg liegt am Nordrand des Harzes im Bundesland Sachsen-Anhalt. Blankenburg liegt in etwa der Mitte zwischen Wernigerode im Westen und Quedlinburg im Osten und ist ein guter Ausgangspunkt für einen Urlaub im Harz bzw. Harzvorland. Es erwartet Sie eine geschichtsträchtige Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, andere sehenswerte Orte liegen in unmittelbarer Nähe und wollen ebenso entdeckt werden. Blankenburg ist benannt nach dem gleichnamigen Schloss, ein alles überragendes Bauwerk, das auf dem rund 300 Meter hohen Blankenstein hoch über der Stadt thront.

Eine erste urkundliche Erwähnung fand die Stadt im Jahr 1212, das Schloss wurde bereits um das Jahr 1100 herum errichtet. Vermutlich im 13. Jahrhundert wurden die beiden ältesten Gebäude der Stadt, das Rathaus und die Bartholomäuskirche, erbaut. Anfang des 14. Jahrhunderts ist von einer 1.550 Meter langen Stadtmauer die Rede. Im Jahre 1616 besteht Blankenburg aus 255 Häuser, neun in das Rathaus eingemauerte Kanonenkugeln erinnern an die Besetzung der Stadt im 30jährigen Krieg. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl auf 10.000, 1937 erhielt Blankenburg den Status eines Kurbades. Am 20. April 1945 wurde ein Teil der Stadt durch den Angriff amerikanischer Flugzeuge zum Teil zerstört. Heute leben in Blankenburg mit seinen sieben Ortsteilen gut 20.000 Einwohner.
Blick von Schloss Blankenburg auf die Stadt
Blick von Schloss Blankenburg auf die Stadt
Ein breiter Weg führt durch eine Esskastanienallee hinauf zum Schloss
Ein breiter Weg führt durch eine Esskastanienallee hinauf zum Schloss
Blankenburg erreichen Sie aus Richtung Norden und Westen kommend am besten über die Autobahn 2, verlassen Sie diese am Kreuz Braunschweig-Nord und wechseln Sie auf die A391. Folgen Sie der Beschilderung „Bad Harzburg“ und wechseln Sie am Autobahnkreuz Braunschweig-Süd auf die A36 die direkt an Blankenburg vorbeiführt. Aus Osten kommend erreichen Sie Blankenburg über die A14 die Sie am Kreuz Bernburg verlassen und ebenfalls auf die A36 wechseln über die Sie die Stadt erreichen. Aus Süden erfolgt die Anreise über die Autobahn 7 die Sie an der Anschlußstelle Seesen-Rhüden verlassen. Fahren Sie über die Bundesstraße 82 in Richtung Goslar, wechseln Sie in Goslar auf die Bundesstraße 6 die hinter Bad Harzburg in die A36 übergeht.

Erhalten Sie Einblicke in die Historie und Tradition Blankenburgs und lernen Sie die schönsten Ecken der Stadt auf einer der Erlebnisführungen kennen. Führungen durch die Stadt mit ihren vielen alten Häusern, dem kleinen und dem großen Schloss sowie den verschiedenen Gärten können ebenso wie eine Führung mit dem Nachtwächter über die Tourist-Information gebucht werden.
Aussichtsturm in der Stadtmauer im Berggarten
Aussichtsturm in der Stadtmauer im Berggarten
Das Teehaus im Berggarten
Das Teehaus im Berggarten
Das historische Zentrum der Stadt entstand am Fuße des Schlossberges, hier stehen viele schöne Fachwerkhäuser die in der wirtschaftlichen Blütezeit des Mittelalters entstanden sind. Das älteste noch erhalten gebliebene Fachwerkhaus wurde im Jahre 1423 erbaut. Im Laufe der Zeit wuchs die Stadt, neue Stadtteile wurden innerhalb der Stadtmauern gegründet, reiche Bürger der Stadt bauten sich prächtige Villen im Stile der Renaissance oder des Barocks. Zentrum Blankenburgs ist die Lange Straße die sich mit ihren vielen kleinen Geschäften zu einer Einkaufsstraße entwickelt hat.  
Typische Gasse in der Blankenburger Altstadt
Typische Gasse in der Blankenburger Altstadt
Blick vom Rathaus in Richtung Bergkirche St. Bartholomäus
Blick vom Rathaus in Richtung Bergkirche St. Bartholomäus
Der Ursprung der Blankenburg geht auf die Erbauung um das Jahr 1100 herum zurück, erstmals urkundlich erwähnt wurde die Blankenburg im Jahre 1123. Sie war die Residenz des Sachsenherzogs Lothar von Supplingenburg, der später Kaiser des deutsch-römischen Reiches wurde. Bis 1599 war Sie Sitz der Blankenburger und Regensteiner Grafen, danach ging sie an das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg zurück. Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert und zeigt sich heute in schlichter barocker Eleganz. Zu Fuß erreichen Sie das Schloss über den Schlosspark, ein breiter Weg führt durch eine Esskastanienallee deren Maronen hier aufgrund des milden Klimas gut gedeihen. Das Schloss kann im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung besichtigt werden.
Blick vom Tummelplatz auf Schloss Blankenburg
Blick vom Tummelplatz auf Schloss Blankenburg
Innenhof von Schloss Blankenburg
Innenhof von Schloss Blankenburg
Das Kleine Schloss ließ der Fürst von Blankenburg im Jahre 1725 für seine Ehefrau Christine Luise in Fachwerkbauweise errichten, es wurde zunächst als Orangenhaus oder Gartenhaus bezeichnet. Nach dem Tode ihres Ehemannes bewohnte Christine Luise das inzwischen erweiterte Haus bis zu ihrem eigenen Tod. 1765 wurde das inzwischen baufällige Haus zu einem aus Sandsteinquadern bestehenden Barockschlösschen umgebaut. Herzog Ernst August von Braunschweig und Lüneburg wohnte von 1914 bis 1918 mit seiner Familie im Kleinen Schloss, 1917 wurde die spätere griechische Königin Friederike von Hannover, Mutter der spanischen Königin Sofia und Großmutter des spanischen Königs Felipe VI., hier geboren. Heute befindet sich die Tourist-Information im Gebäude, der Veranstaltungssaal wird für Ausstellungen und Konzerte genutzt.  
Das Kleine Schloss ist ein aus Sandsteinquadern bestehendes Barockschlösschen
Das kleine Schloss
Blick vom Terrassengarten in Richtung Schloss Blankenburg
Blick vom Terrassengarten in Richtung Schloss Blankenburg
Zwischen dem großen und dem kleinen Schloss befinden sich die Schlossgärten auf einer Fläche von ca. 100 Hektar. Der Terrassengarten oder auch barocke Garten wurde 1718 hinter dem kleinen Schloss angelegt. Oberhalb des Terrassengartens befindet sich der Berggarten, ein Weg mit 67 Stufen führt hinauf zum Teehaus und dem Prinzessinnenturm. Dem Namen verdankt der Turm dreier Herzogstöchter denen der Turm als Spielhaus diente. Heute wird der Turm als Ferienhaus genutzt und verspricht romantische Nächte. Der steile Aufstieg wird mit einem schönen Ausblick auf die Stadt belohnt. Wer den Berggarten am oberen Ende verlässt kommt an der Oberen Mühle vorbei. Das historische Gebäude ist eine von mehreren Wassermühlen im Stadtgebiet. In der Oberen Mühle, erstmals 1453 erwähnt, ist ein Gasthaus mit Übernachtungsmöglichkeit untergebracht. Eine sehr schöne Außenterrasse mit Gastronomie lockt im Sommer Gäste an, der Panoramablick von der Terrasse aus auf die Stadt ist ebenfalls sehr schön.
Ein Weg mit 67 Stufen führt hinauf zum Teehaus und dem Prinzessinnenturm
Ein Weg mit 67 Stufen führt hinauf zum Teehaus und dem Prinzessinnenturm
Der Prinzessinnenturm diente drei Herzogstöchtern als Spielhaus diente
Der Prinzessinnenturm im Berggarten
Am Marktplatz steht das Rathaus der Stadt Blankenburg dessen Kern auf das Mittelalter zurückgeht. Im 16. Jahrhundert fanden mehrere Umbauten statt, unter anderem wurde ein fünfeckiger Treppenturm auf der Marktseite angebaut. Täglich ist ein Glockenspiel, jeweils um 11:00 Uhr, 15:00 Uhr und 18:30 Uhr zu hören. Hinter dem Rathaus, weiter dem Berg in Richtung Schloss hinauf, befindet sich die Bergkirche St. Bartholomäus. Der Bau der Kirche begann bereits im 11. Jahrhundert als kleine Pfarrkirche, im 13. Jahrhundert erfolgte ein Umbau zur Klosterkirche. Die Orgel der Kirche gilt aufgrund ihrer Klangfülle als eine der bedeutendsten der Region.
Am Marktplatz steht das Rathaus der Stadt Blankenburg
Am Marktplatz steht das Rathaus der Stadt Blankenburg
Blick von der Oberen Mühle auf die Bergkirche St. Bartholomäus
Blick von der Oberen Mühle auf die Bergkirche St. Bartholomäus
Etwa 3 Kilometer nördlich von Blankenstein steht auf einem Felsen die Ruine der Burg Regenstein. Einst eine fast uneinnehmbare Festung sind heute nur noch die Ruinen der Burg übergeblieben. Das Besondere der Burg sind die in den Felsen hineingehauenen Räume und die Reste des Bergfrieds. Ein Freilichtmuseum erzählt die Geschichte der Burg anhand von unterschiedlichen Ausstellungsstücken. Der Besuch der Burgruine ist kostenpflichtig.

Vor den Toren der Stadt liegt das im 12. Jahrhundert von Zisterzienser-Mönchen gegründete Kloster Michaelstein, es gehört zur „Straße der Romanik“ die durch Sachsen-Anhalt verläuft. Viele Gebäude sind bis heute erhalten geblieben, ein sehr markantes Gebäude ist das Torhaus durch das Kloster früher betreten wurde. Die mittelalterlichen Klausurgebäude dienen heute als Museum, außerdem ist die Musikakademie Sachsen-Anhalt in den Räumen des Klosters untergebracht. In der Musikscheune finden die Michaelsteiner Klosterkonzerte statt. Zwei Hotels mit Restaurant direkt am Kloster laden zum Übernachten bzw. zum Restaurantbesuch ein. Besonders beliebt ist die Außengastronomie im Sommer sowie die aus den Klosterteichen frisch gefangenen Fische wie Forelle, Zander oder auch Wels. Geräucherte Fischspezialitäten können auch zum Mitnehmen erstanden werden.
Das Torhaus von Kloster Michaelstein
Das Torhaus von Kloster Michaelstein
Blick über die Klosterteiche in Richtung Kloster
Blick über die Klosterteiche in Richtung Kloster
Wanderfreunde finden rund um Blankenburg perfekte Bedingungen. Zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade warten darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Auch für Rad- und Mountainbikefahrer ist Blankenburg der ideale Ausgangspunkt. Die BlankenBike-App die aus dem Appstore auf das Smartphone heruntergeladen werden kann führt Sie auf acht abwechslungsreiche Touren mit über 250 Kilometer Fahrstrecke zu den schönsten Ecken rund um die Stadt. Eine Rad- und Wanderkarte erhalten Sie gegen Gebühr in der Tourist-Information im kleinen Schloss.
Das von Zisterzienser-Mönchen im 12. Jahrhundert gegründete Kloster Michaelstein
Das von Zisterzienser-Mönchen gegründete Kloster Michaelstein
In den Klosterteichen tummeln sich Forelle, Zander und Wels
Fische in den Klosterteichen
Ein umfangreiches Freizeitangebot erwartet Besucher in und um Blankenburg. Im Sommer sorgen gleich zwei Freibäder für die notwendige Abkühlung. Auch manche Talsperren im Harz sind fürs Baden freigegeben. Der ruhig gelegene Kletterwald mit einer 130 Meter langen Seilbahn sorgt für Abenteuer und Action. Ein besonderes Erlebnis ist ganz sicher eine Fahrt mit der Rübelandbahn von Blankenburg nach Rübeland die zu bestimmten Terminen stattfindet. Während der Fahrradsaison werden Fahrräder kostenfrei mitgenommen. Auf ganz Mutige wartet an der nahe gelegenen Rappbodetalsperre Europas größte Doppelseilrutsche. Sie „fliegen“ rund einen Kilometer weit in 120 Meter Höhe mit einer Geschwindigkeit von bis zu 85 km/h über der Talsperre. Ähnlich atemberaubend ist ein Gang über die Hängebrücke „Titan-RT“ die auf einer Länge von mehr als 450 Metern ebenfalls über die Rappbodetalsperre führt. Die Westernstadt Pullmann City II in Hasselfelde entführt Sie in den Wilden Westen. Überhaupt ist das Freizeitangebot im Harz riesengroß, da ist sicherlich für jeden das richtige Angebot dabei.

Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und Ferienwohnungen in unterschiedlichen Preisklassen können ebenso gebucht werden wie ein Wohnmobilstellplatz an den Barocken Schlossgärten (Stellplatz mit Stromanschluss für 6 Wohnmobile).


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