Grafschaft Hoya - Clousun - Reiseziele in Deutschland

clousun - Deutschland
clousun
Direkt zum Seiteninhalt

Grafschaft Hoya

Deutsche Regionen > Mittelweser-Region
Zur Samtgemeinde Grafschaft Hoya mit ihren rund 17.000 Einwohnern gehören die Stadt Hoya/Weser, der Flecken Bücken und die Gemeinden Eystrup, Gandesbergen, Hämelhausen, Hassel, Hilgermissen, Hoyerhagen, Schweringen und Warpe. Hoya liegt zwischen Dörverden und Drakenburg und gilt als Radwanderparadies. Weite Landschaft, ausgedehnte Waldgebiete und idyllische Dörfer prägen die Grafschaft, touristische Straßen wie die Deutsche Märchenstraße, die Deutsche Fachwerkstraße, die Niedersächsische Mühlenstraße und die Niedersächsische Spargelstraße führen durch diese Region. In der Gemeinde Hoyerhagen befindet sich der geografische Mittelpunkt des Bundeslandes Niedersachsen. Hoya findet bereits im 12. Jahrhundert erste Erwähnung und war im Dreißigjährigen zwischen 1625 und 1626 Schauplatz der Kämpfe zwischen dem Dänenkönig Christian IV. und dem kaiserlichen General Johann T´Serclaes von Tilly. Schlendern Sie doch einmal durch die schöne historische Altstadt mit ihren sehenswerten historischen Gebäuden die teilweise aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stammen.
Das Rathaus wurde 1914 im Jugendstil erbaut
Das Rathaus in Hoya
Die Katholische Kirche Sankt Michael, daneben das Heimatmuseum in Hoya
Die Katholische Kirche Sankt Michael
Am östlichen Weserufer liegt das Schloss Hoya, eine Dreiflügelanlage die im Kern noch aus dem Mittelalter stammt und deren Hauptteile aus dem 19. Jahrhundert stammen da sie immer wieder belagert und zerstört wurde. Das Schloss Hoya war die Stammburg des Grafen von Hoya.


Schloss Hoya, eine Dreiflügelanlage die im Kern noch aus dem Mittelalter stammt
Am östlichen Weserufer liegt das Schloss Hoya
Schloss Hoya von der Straße aus gesehen
Am östlichen Weserufer liegt das Schloss Hoya
Archäologisch wertvoll ist die Martinskirche deren Ursprung auf das 11. Jahrhundert zurückgeht. In ihrer heutigen Form stammt sie aus dem Jahre 1750 und besitzt einen barocken Charakter. Da sie von der Evangelischen Landeskirche aufgegeben und durch einen Neubau ersetzt wurde drohte sie zu verfallen oder abgerissen zu werden. Eine 1984 gegründete Stiftung rettete sie, heute dient die ehemalige Grafenkirche als Veranstaltungsort für Ausstellungen und Konzerte und wird auch gerne für standesamtliche Trauungen genutzt.
Archäologisch wertvoll ist die Martinskirche deren Ursprung auf das 11. Jahrhundert zurückgeht
Die Martinskirche in Hoya
Die Martinskirche stammt aus dem Jahre 1750 und besitzt einen barocken Charakter
Die Martinskirche in Hoya
In der Gemeinde Eystrup befindet sich die im 12. Jahrhundert erbaute Willehadi-Kirche. Die Kirche verfügt über einen romanischen Turm, das Kirchenschiff ist im klassizistischen Stil in den Jahren 1750 bis 1752 entstanden. Zur besonderen Ausstattung der Kirche gehören ein Taufstein aus dem Jahre 1599 und zwei Altarleuchter von 1628. Die auf dem Friedhof stehende Kapelle ist ein Mausoleum der Adelsfamilie von Kronenfeldt das die Kirchengemeinde 1950 kaufte und seit dann als Friedhofskapelle nutzt.

Beeindruckend ist auch die Stiftskirche Bücken, eine romanische Basilika mit Doppeltürmen die aus dem 12. Jahrhundert stammen. Die Stiftskirche ist berühmt für ihre zahlreichen Kunst- und Kulturschätze, dazu gehören u.a. ein Triumphkreuz aus dem Jahre 1230, das Chorgestühl aus dem Jahre 1340 und der Altar aus dem Jahre 1510. Eine Legende erzählt über die Entstehung der Kirche.
Der Bürgerpark wurde 1857/58 nach dem Muster des Georgengartens in Hannover angelegt
Der Bürgerpark in Hoya
Die Lange Straße in Hoya
Die Lange Straße in Hoya
Auf dem Gebiet der Gemeinde Hoyerhagen mitten in der Feldmarkt befindet sich der geografische Mittelpunkt Niedersachsens. Eine Informationstafel gibt Auskunft über die Geschichte der Entstehung, ein von einem Bildhauer gefertigter Stein dient als Kennzeichnung. An einem Fahnenmast hängt die Niedersachsenfahne. Ein kleiner Rastplatz dienst der Erholung und lädt zum Picknick ein.
Mitten in der Feldmarkt befindet sich der geografische Mittelpunkt Niedersachsens
Mitten in der Feldmarkt befindet sich der geografische Mittelpunkt Niedersachsens
Der geografische Mittelpunkt Niedersachsens
Auf dem Gebiet der Gemeinde Hoyerhagen befindet sich der geografische Mittelpunkt Niedersachsens
Zwei schöne Mühlen liegen in der Grafschaft Hoya. Schon von weitem sichtbar ist die Galerie-Holländer-Windmühle „Margarethe“ in Eystrup, die aus dem Jahre 1861 stammt und traditionell nach der Großmutter des Erbauers genannt wird. Jährlich am Pfingstmontag findet ein Mühlenfest mit Rahmenprogramm statt. In der Gemeinde Hoyerhagen steht eine Dreigeschossige Galerie-Holländer-Windmühle aus dem Jahr 1866 welche im Jahre 1983 restauriert wurde. Diese kann nur von außen besichtigt werden.
Blick auf die Weser bei Hoya, im Hintergrund das Rittergut von Behr
Blick auf die Weser bei Hoya
Dreigeschossige Galerie-Holländer-Windmühle in Hoyerhagen
Dreigeschossige Galerie-Holländer-Windmühle aus dem Jahr 1866 in Hoyerhagen
Zurück zum Seiteninhalt