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Grünenplan und Eschershausen im Solling Vogler Naturpark

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Der zum Flecken Delligsen gehörende Luftkurort Grünenplan liegt zwischen Alfeld und Eschershausen in einem Talkessel des Höhenzuges Hils, umgeben von mischwaldbewachsenen Bergen und Hügeln. Grünenplan ist auch als Glasmacherort bekannt, was auf die Glasmachertradition, die nachweislich bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, zurückzuführen ist.
Erich-Mäder-Glasmuseum
Erich-Mäder-Glasmuseum
Blick vom Gebirgszug Hils über den Solling
Blick vom Gebirgszug Hils über den Solling
Stadtoldendorf
Stadtoldendorf
Ein „Glaskultureller Rundweg“, der durch den Ort führt, vermittelt die Geschichte der Glastradition in Grünenplan. Ein Flyer mit Streckenplan und interessanten Sehenswürdigkeiten zum Thema Glas ist bei der Tourist-Information in Grünenplan erhältlich. Das Erich-Mäder-Glasmuseum zeigt die Glasmacherkunst von den Anfängen bis zur Gegenwart. Viele Wanderwege rund um Grünenplan locken Wanderfreunde in die Natur, besonders empfehlenswert ist der bestens ausgeschilderte Ith-Hils-Weg, ein rund 80 Kilometer langer Rundweg, vorbei an historischen Türmen und eigenartig geformten Felsen und Höhlen. Auf dem Kamm des Hils bietet der 15 Meter hohe Wilhelm-Raabe-Turm eine tolle Aussicht über das Weser- und Leinebergland bis hin zum Brocken im Harz sowie zur „Bloßen Zelle“, der mit 480 Metern höchsten Erhebung des Hils.

Eine kleine Parkanlage mit Teich, Wassertretanlage und Kinderspielplatz bietet erholsame Stunden in der Natur. Die vom Hils- und Verkehrsverein Grünenplan betriebene Minigolfanlage mit Grill, Feuerschale und genügend Bänken rund um das Feuer kann gemietet werden. Dort kann neben Minigolf auch Boule, Schach und Tischtennis gespielt werden.
Blick vom Försterbergturm, Stadtoldenburg
Blick vom Försterbergturm, Stadtoldenburg
Die Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf mit ihren 9 Ortsteilen und den Städten Eschershausen und Stadtoldendorf liegt eingebettet in die Mittelgebirgszüge Elfas, Hils, Ith und Vogler. Die Stadt Eschershausen ist Etappenziel auf dem Ith-Hils-Weg und Geburtsstadt des deutschen Schriftstellers Wilhelm Raabe. Im 1828 erbauten Geburtshaus von Wilhelm Raabe befindet sich heute ein Museum über den berühmten Dichter. Im Mai 2006 wurde anlässlich des 175. Geburtstages von Wilhelm Raabe ein 60 Kilometer langer Wanderweg angelegt, der vom Geburtshaus aus vorbei an wichtigen Stätten im Leben und in den Werken des Dichters wie z.B. dem Kloster Amelungsborn, Schloß Bevern oder dem Raabebrunnen in Holzminden vorbeiführt und in Fürstenberg endet. Wahrzeichen von Stadtoldendorf ist der Försterbergturm, ein Teil der Stadtbefestigungsanlage aus dem 13. Jahrhundert.
Wilhelm Raabe Turm auf dem Hils
Wilhelm Raabe Turm auf dem Hils
Försterbergturm, Stadtoldendorf
Försterbergturm, Stadtoldendorf
Ein Rundgang durch die historische Altstadt Stadtoldendorfs lohnt sich im jeden Fall, historische Bauwerke, Brunnen und Türme zeugen von rund 760 Jahren Stadtgeschichte. Ein besonderes Highlight in Stadtoldendorf ist der „Freizeitpark Mammut“, der mit eigenem Geländewagen oder einem Mietfahrzeug befahren werden kann. Auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände sind auf einer Fläche von 60 Hektar drei unterschiedlich anspruchsvolle Strecken eingerichtet worden die unter anderem Steigungen und Gefälle, Wasser- und Schlammdurchfahrten oder Fahrten über kleine Baumstammbücken bieten. Weitere attraktive Freizeitangebote der Region sind Segel-, Gleitschirm- und Drachenfliegen. Besonders bekannt ist das Fluggelände auf dem Ith, Segelflieger finden hier hervorragende Hang- und Thermikflugeigenschaften für ihren Sport. Das Auto-Motorrad-Nostalgie-Museum in Wickensen präsentiert auf über 1.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche seinen Besuchern Motorräder und Autos verschiedener Marken, darunter Raritäten wie etwa ein Mercedes Benz 190 SL oder ein DKW 1000S de Luxe, das Nostalgie-Museum lädt ein zu einer Reise in die Vergangenheit mit Wohneinrichtung der 50er und 60er Jahre. Freibäder sind sowohl in Eschershausen als auch in Stadtoldendorf zu finden.
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