Hameln, Pferdemarkt, Marktkirche St. Nicolai und Hochzeitshaus - Clousun - Reiseziele in Deutschland

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Hameln, Pferdemarkt, Marktkirche St. Nicolai und Hochzeitshaus

Bereits 1402 wurde der Pferdemarkt nördlich der Marktkirche als „Großer Markt“ erwähnt. Das alte Rathaus grenzt an den Pferdemarkt, das Marktgeschehen spielte sich damit rund um das Rathaus statt was früher üblich war. Nachgewiesen sind Verkaufsstände bereits im 14. Jahrhundert, für diese musste bereits damals eine Standgebühr entrichtet werden. Vermutlich wurde der große Platz auch für ritterliche Zweikämpfe genutzt, überliefert ist ein Kampf zwischen Burchard von Schwalenberg und Otto von der Lippe im Jahre 1330. Außerdem diente der Markt im 18. Jahrhundert auch als Hinrichtungsstätte.
Bereits 1402 wurde der Pferdemarkt nördlich der Marktkirche als „Großer Markt“ erwähnt.
Der Pferdemarkt in Hameln
Schöne Geschäfte am Pferdemarkt
Schöne Geschäfte am Pferdemarkt
Im Zentrum der Altstadt befindet sich Hamelns zweitälteste Kirche, die Marktkirche St. Nicolai. Der Name leitet sich vom Heiligen Nikolaus ab, dem Bischof aus Myra der im 6. Jahrhundert in der Türkei lebte. Eine Turmbesteigung ist möglich, vom Turm aus haben Sie einen schönen Blick auf die Stadt und das Umland.
Die Marktkirche St. Nicolai am Pferdemarkt
Die Marktkirche St. Nicolai am Pferdemarkt
Außengastronomie am Pferdemarkt
Außengastronomie am Pferdemarkt
Direkt neben der Marktkirche befindet sich das Hochzeitshaus das 1610-1617 als Fest- und Feierhaus der Bürgerschaft errichtet wurde und bis in das 19. Jahrhundert hinein den Namen das „Neue Gebäude“ trug. Es wurde als letztes Gebäude in Hameln im Stil der Weserrenaissance erbaut. Ein großer Festsaal war im 1. Stock untergebracht, im zweiten Obergeschoss befand sich eine Rüstkammer für die städtische Wehr. Im Erdgeschoss befanden sich eine Weinschenke sowie die Ratsapotheke. Die Ratsapotheke wurde von Friedrich Wilhelm Sertürner (1783-1841), dem Entdecker des Morphiums, betrieben. Bereits 1652 erließ der Rat der Stadt eine „Ordnung wegen der Hochzeiten und Kindtaufen“ um übertriebenen Luxus bei den Feierlichkeiten zu unterbinden. Im 18. Jahrhundert wurden die Feiern untersagt, die letzte Hochzeitsfeier fand im Mai 1721 statt. Das im Jahre 1964 angebrachte Glockenspiel spielt täglich um 9.35 Uhr das Rattenfängerlied „Wandern ach wandern durch Berg und Tal“ und um 11.35 Uhr das Weserlied „Hier hab ich so manches liebe Mal mit meiner Laute gesessen“. Um 13.05 Uhr, 15.35 Uhr, 17.35 Uhr öffnet sich die Bronzetür und es ist das Figuren- und Glockenspiel mit der Rattenfängersage zu sehen.
Hochzeitshaus und Marktkirche St. Nicolai am Pferdemarkt
Hochzeitshaus und Marktkirche St. Nicolai am Pferdemarkt
Denkmal "Öffnung des eisernen Vorhanges" an der Marktkirche St. Nikolai
Denkmal "Öffnung des eisernen Vorhanges"
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