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Hann. Münden, das Welfenschloss und das Rathaus

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Das alles überragende Gebäude der Stadt ist das Welfenschloss am Ufer der Werra, das durch Herzog Erich I. von Lüneburg-Braunschweig im gotischen Stil erbaut wurde und ab 1501 dem Herzog als Residenz und Verwaltungssitz diente. Das durch einen Brand im Jahre 1560 zerstörte Schloss wurde von Herzog Erich II. im Stile der Weserrenaissance wiederaufgebaut. Ein weiterer Brand im Jahre 1849 zerstörte den Südflügel des Schlosses, dieser wurde nicht durch einen Bau erneuert.
Blick vom Wallanlagenpark auf Welfenschloss
Welfenschloss Hann. Münden, Blick vom Wallanlagenpark
Alte Werrabrücke
Die Alte Werrabrücke in Hann. Münden
Blick auf den Nordflügel des Weserschlosses
Hann. Münden, das Welfenschloss
Das Welfenschloss kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden, bemerkenswert sind die in ihrer Art in Deutschland einmaligen flächendeckenden Wandmalereien in zwei Renaissancegemächern. Ein im Schloss befindliches Museum zeigt Produkte der Mündener Fayence-Manufaktur der Familie Hanstein (1753 - 1854) sowie u.a. Exponate zu den Themen Geschichte und Archäologie der Stadt, regelmäßig Sonderausstellungen vervollständigen das Programm des Museums. Neben dem Museum sind das Stadtarchiv, die Stadtbücherei und das Amtsgericht der Stadt im Welfenschloss untergebracht.
Das Rathaus von Hann. Münden
Hann. Münden, das Rathaus
Stadttor Rotunde
Rotunde, das ehemalige Stadttor
Die Selbstbedienungs-Schleuse auf der Werra
Schleuse, Alte Werrabrücke Hann. Münden
Ein weiteres bedeutendes Bauwerk in Hann. Münden ist das historische Rathaus im Stile der Weserrenaissance, dessen Ursprung auf das 14. Jahrhundert zurückgeht und das von 1603 bis 1608 durch den Lemgoer Baumeister Georg Crossmann umgebaut wurde. Das Erdgeschoss des Rathauses diente früher als Börse und wurde als „Koph-Hus“, was Kaufhaus bedeutet, bezeichnet. Darüber lag das „Hochtiedhus“ was den Bürgern der Stadt für Feiern diente. Wandmalereien in der Rathaushalle, zahlreiche Inschriften und Wappen sowie das Glockenspiel das dreimal täglich (12:00, 15:00 und 17:00 Uhr) mit einem Figurenumlauf Szenen aus dem Leben des Doktor Eisenbarth zeigt machen dieses prächtige Bauwerk zu einem echten Highlight einer jeden Stadtbesichtigung. Heute dient das Gebäude dem Bürgermeister als Sitz, außerdem sind hier das Standesamt der Stadt sowie die Tourist-Information untergebracht. Eine im Mittelalter wahrscheinlich um das Jahr 1200 entstandene Stadtbefestigung schützte die Stadt und das Welfenschloss vor Angriffen, von der einstigen Stadtmauer sind Reste zusammen mit einigen Wehrtürmen erhalten geblieben.
Besonders beeindruckend ist die am südlichen Ende der Altstadt gelegene Rotunde, ein im Jahre 1318 erstmals urkundlich erwähntes Stadttor. Ein weiterer gut erhaltener Turm ist der Fährenpfortenturm, im denkmalgeschützten Gebäude ist heute das Museum der Arbeit untergebracht.
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