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Hildesheim, der Mariendom

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Der Mariendom in Hildesheim
Der Mariendom in Hildesheim
Die Annenkapelle auf dem Annenfriedhof vor dem Kreuzgang
Hildesheimer Mariendom
Der Mariendom, eine der beiden Welterbestätten Hildesheims, ist eine dreischiffige Basilika deren Ursprungsgeschichte bis in das Jahr 815 zurückreicht und den Dom zu eine der ältesten Bischofskirchen in Deutschland macht. Einer Legende nach soll Ludwig der Fromme, Sohn von Kaiser Karl dem Großen, ein kostbares Reliquiar zwischen den Blüten einer wilden Heckenrose befestigt haben. Als er es wieder entfernen wollte war das Reliquiar fest mit dem Rosenstock verwachsen und ließ sich nicht mehr entfernen. Er hielt es für ein göttliches Zeichen und ließ an dieser Stelle eine Kapelle errichten. Der Rosenstock besteht bis heute, er blüht jedes Jahr Ende Mai bis Anfang Juni für rund zwei Wochen.
Der erste Dom wurde an gleicher Stelle im Jahre 1015 von Bischof Bernward errichtet und ist mit vielen Kunstwerken ausgestattet, darunter die 4,72 Meter hohe und mit Figuren geschmückte Bernwardtür die eine der ältesten Bronzetüren des Mittelalters ist und neben dem Rosenstock zu den Kostbarkeiten des Domes zählt. Zur weiteren besonderen Ausstattung des Domes gehören die Christussäule, die Irmensäule deren Ursprung nicht bekannt ist, der Heziloleuchter aus dem Jahre 1061 der einen Durchmesser von über sechs Metern hat sowie der Domschatz der zu den bedeutendsten Sammlungen sakraler Kunst gehört.
Im Laufe der Geschichte wurde der Dom immer wieder verändert und erweitert, während des Bombenangriffes im März 1945 wurde er stark beschädigt, selbst der Rosenstock ging in Flammen auf, doch acht Wochen nach der Zerstörung sprossen bereits 25 neue Triebe aus den Wurzeln hervor.
Der tausendjährige Rosenstock an der Kapelle, Mariendom
Rosenstock am Mariendom
In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts erfolgte der Wiederaufbau des Domes, im Jahre 1960 wurde der Dom dann durch Bischof Heinrich Maria Janssen neu geweiht. In den Jahren 2010 bis 2014 erfolgte dann eine umfangreiche Sanierung. Der Dom ist täglich ab 10 Uhr geöffnet (sonntags ab 12 Uhr), öffentliche Führungen finden gegen Gebühr täglich um 16:00 außer samstags (bereits um 15 Uhr) und ausgenommen in der Karwoche, Ostersonntag und Ostermontag, am Pfingstsonntag, zu Weihnachten sowie Silvester und Neujahr statt.
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