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Paderquellen, St. Ulrich, Schloss Neuhaus

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Eine weitere markante bzw. interessante Kirche ist die Gaukirche St. Ulrich mit ihrem achteckigen Turm. Aufgrund fehlender urkundlicher Beweise kann das Alter der Kirche nur geschätzt werden, ihre Entstehung wird aufgrund von Baustilvergleichen auf das Ende des 12. Jahrhunderts datiert. Im 14. Jahrhundert kamen die Ursulakapelle im Süden und die Kreuzkapelle im Norden dazu. Betreten wird die Kirche durch ein barockes Tor, erbaut vom fürstbischöflichen Baumeister Franz Christoph Nagel, es gilt als eines der „besten Barockfassaden Westfalens“.
Paderquellgebiet
Paderquellgebiet im Zentrum Paderborns
Schloss Neuhaus, Paderborn
Frontansicht Schloss Neuhaus, Paderborn
Gaukirche St. Ulrich
Gaukirche St. Ulrich, Paderborn
Mitten in der Stadt am Abdinghof liegen die 200 Quellen der Pader, Deutschlands kürzestem Fluss, die bereits nach vier Kilometern bei Schloss Neuhaus in die Lippe fließt. Aus den rund 200 Quellen strömen durchschnittlich 5000 Liter Wasser pro Sekunde und bilden damit das stärkste deutsche Quellgebiet. Die Pader wird gespeist von sechs Flußarmen die aus sechs ummauerten Quellbecken entspringen und die die Namen „Warme Pader“, „Dammpader“, „Börnepader“, „Rothobornpader“, „Dielenpader“, „Maspernpader“ und „Augenpader“ tragen. An der warmen Pader stehen Bronzefiguren von sieben Waschfrauen die an die Zeit erinnern als die Pader zum Waschen und Bleichen genutzt wurde, zugleich fand hier ein Austausch von Neuigkeiten statt. Sie stellen ein Stück Stadtgeschichte dar.
Barocker Marstall, Schloß Neuhaus
Barocker Marstall, Schloss Neuhaus, Paderborn
Im Paderborner Stadtteil Schloss Neuhaus steht das gleichnamige Wasserschloss das zu den bedeutendsten Wasserschlössern Westfalens zählt. Die Vierflügelanlage mit ihren runden Türmen wurde im 16. Jahrhundert im Stile der Weserrenaissance erbaut wobei die Ursprünge des Schlosses auf das 14. Jahrhundert zurückgehen. Es liegt am Zusammenfluss von Alme, Lippe und Pader. Bis ins Jahr 1802 diente das Schloss den Paderborner Fürstbischöfen als Residenz. Anlässlich der Landesgartenschau im Jahre 1994 wurden das Schloss sowie die Nebengebäude restauriert, im barocken Marstall der aus dem 18. Jahrhundert stammt sind heute das Naturkundemuseum und das Kunstmuseum der Stadt untergebracht. Im angeschlossenen Barockgarten finden von Mai bis Oktober eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen statt.
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