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Weyhe

Deutsche Regionen > Mittelweser-Region
Direkt vor den Toren Bremens liegt die Gemeinde Weyhe mir ihren 9 Ortsteilen Ahausen, Dreye, Erichshof, Jeebel, Kirchweyhe, Lahausen, Leeste, Melchiorshausen und Sudweyhe. Hier leben rund 30.000 Einwohner. Weyhe verfügt über eine hervorragende Verkehrsanbindung und ist erreichbar über die Autobahn 1 (zwei Abfahrten) sowie über die Bundesstraße 6, im Ortsteil Kirchweyhe befindet sich ein Bahnhof, auch drei Buslinien ab Bremen bedienen sämtliche Ortsteile. Selbst per Schiff über die Weser ist eine Anreise möglich, gibt es doch eine Verbindung von der Weser aus in den durch Kiesabbau entstandenen Wieltsee mit seinem Yachthafen. Die Stadt verdankt ihren Namen dem Adelsgeschlecht „von Weyhe“ das öfter in den Chroniken erwähnt wurde. Bereits um das Jahr 860 herum wurde der Name der Gemeinde im Zusammenhang mit einer Wunderheilung eines kranken Mädchens bekannt das am Grab des heiligen Willehad in Bremen ihre Kräfte und die Gesundheit zurückerlangte. Im Mittelalter arbeiteten viele Einwohner Weyhes für die Bremer Kaufleute, außerdem befanden sich Weyhe und die anderen Dörfer rundherum im starker Warenaustausch mit der Hansestadt. Diverse Gästeführungen werden durch die Stadt angeboten, Informationen erhalten Sie unter http://www.gaestefuehrung-syke-weyhe-stuhr.de/.
Mittelpunkt der Gemeinde ist der große Marktplatz in Kirchweyhe
Der große Marktplatz in Kirchweyhe
Das denkmalgeschützte „Martha Schubert Haus“ in Kirchweyhe
Das denkmalgeschützte Martha Schubert Haus
Mittelpunkt der Gemeinde ist der große Marktplatz in Kirchweyhe, der von Wohn- und Geschäftshäusern flankiert ist. Jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr findet auf dem Marktplatz der Wochenmarkt statt, außerdem werden hier verschiedene Veranstaltungen vom Frühlingsmarkt bis zum Weihnachtsmarkt abgehalten. Auch eines der größten privatbetriebenen Theater welches die Zuschauer immer wieder begeistert steht direkt am Marktplatz in Kirchweyhe. Neben dem Marktplatz ist der Bahnhof zu finden, im Mai 1873 hielt hier der erste planmäßige Personenzug mit dem die Strecke Hamburg – Köln eröffnet wurde. Aufgrund der geografischen Lage entstand hier der größte Güterverschiebebahnhof Norddeutschlands. An frühere Zeiten der Eisenbahngeschichte erinnert eine restaurierte Dampflok in der eine regionale Eisenbahnausstellung untergebracht ist. Diese kann samstags von 9 bis 11:30 Uhr oder mit größeren Gruppen nach Vereinbarung besichtigt werden. Auch eine Fahrt mit der Museumsbahn „Pingelheini“ ist sicherlich eine tolle Sache, diese verkehrt im Sommer zwischen Leese und Thedinghausen.
Mittelpunkt der Gemeinde ist der große Marktplatz in Kirchweyhe
Mittelpunkt der Gemeinde ist der große Marktplatz in Kirchweyhe
Wohn- und Geschäftshäusern flankieren den Marktplatz
Wohn- und Geschäftshäusern flankieren den Marktplatz
Das Rathaus der Stadt Weyhe liegt im Ortsteil Leese, es wurde 1974 neu gebaut. Interessant daran ist der Rathausturm mit seiner Höhe von 18,70 Meter in denen von Kindergarten- und Grundschulkindern gefertigte Keramikfliesen und Kupferplatten ausgestellt sind. Die Leester Marienkirche, ein Backsteingebäude mit fünf Fensterachsen, wurde um das Jahr 1780 fertiggestellt. Glanzlicht der Kirche ist der Kanzelaltar des Holz- und Steinbildhauers Johann Friedrich Blasius Zisenis aus Hannover dessen Einbau im Jahr 1782 erfolgte. In Kirchweyhe befindet sich das im Jahre 1879/80 erbaute denkmalgeschützte „Martha Schubert Haus“. Mit der Umbenennung der ehemaligen Buchheimschen Villa wurden die Verdienste sowie das große soziale Engagement der Weyherin, die auch das Bundesverdienstkreuz erhielt, gewürdigt. Die Wassermühle Sudweyhe liegt im gleichnamigen Ortsteil an der Niedersächsischen Mühlenstraße. Im restaurierten Mühlengebäude aus dem Jahre 1819 befindet sich ein Museum welches einen Einblick in die Geschichte der Mühle gibt. In der Mühlenscheune befindet sich ein Veranstaltungsraum, auf dem Außengelände werden auch Konzerte abgehalten.
Das Rathaus der Stadt Weyhe liegt im Ortsteil Leese, es wurde 1974 neu gebaut
Das Rathaus der Stadt Weyhe
Die Leester Marienkirche, ein Backsteingebäude mit fünf Fensterachsen
Die Leester Marienkirche
Im Ortsteil Dreye entstand nach Beendigung der Baggerarbeiten in einer ehemaligen Kiesgrube nach dem Durchstich zur Weser die Marina Wieltsee deren 230 Liegeplätze ganzjährig genutzt werden können. Eine Gaststätte mit Seeterrasse sorgt für das leibliche Wohl. Neben der Marina haben hier vier lokale Wassersportvereine ihre Heimat die auch einen bedeutenden Beitrag dazu geleistet haben das aus dem Baggersee ein Wasserparadies geworden ist. Außerdem gilt der See auch als gut geeignet für Segelanfänger.

Die Marina Wieltsee im Ortsteil Dreye
Die Marina Wieltsee im Ortsteil Dreye
In einer ehemaligen Kiesgrube entstand nach dem Durchstich zur Weser die Marina Wieltsee
Die Marina Wieltsee im Ortsteil Dreye
Zahlreiche Veranstaltungen wie Frühjahrsmarkt im März, Herbstmarkt im November, „Weyhe Total“ im September sowie der Weihnachtsmarkt in der Adventszeit sind einige der Highlights auf die sich nicht nur die Einwohner freuen.

Benachbart zum Wieltsee sorgt im Sommer der Badesee „Alte Weser“ in Dreye für Abkühlung. Außerdem gibt es in Weyhe ein Freibad mit 50 Meter großem Sportschwimmbecken, zwei Nichtschwimmerbecken, ein Sprungbecken mit Fünf-Meter-Turm sowie eine große Liegewiese, Sportbegeisterte finden auch entsprechende Einrichtungen vor.

 
Mehrere regionale bzw. überregionale Fahrradwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen durch die Gemeinde Weyhe, darunter auch der Weserradweg der auf einer Etappe von Thedinghausen kommend durch die Gemeinde verläuft.
Die Wassermühle Sudweyhe
Die Wassermühle Sudweyhe
Vor dem Rathaus der Gemeinde Weyhe im Ortsteil Leeste
Vor dem Rathaus der Gemeinde Weyhe
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